Tagung des Bundes Deutscher Architekten (BDA) in Landshut beleuchtet auch Bürgerbeteiligung

Der „Flächenverbrauch“ in Bayern ist bedenklich. Während früher Regeln wie das „Anbindegebot“ (Bauen nur in und an bestehenden Siedlungen) halfen, findet man jetzt schon an jeder größeren Straße ein Gewerbegebiet – meistens eingeschossige, graue Kisten mit viel Parkplatz.

Der Bund Deutscher Architekten hat sich des Themas angenommen und ein Symposium dazu in Landshut veranstaltet. Fachleute verschiedener Fächer trugen zur Diskussion bei. So zeigte der Luftbildfotograf Klaus Leidorf in brillanten Bildern Schönheit und Schrecken in der Landschaft. Claudia Bosse von der TU München stellte Berechnungsmethoden der Flächennutzung vor und dazu gleich die aktuellen Zahlen.

Hilmar Sturm von der gfb brachte Beispiele aus Bürgergutachten, die zeigen, wie wichtig den Menschen eine intakte, naturnahe und schöne Landschaft ist, verbunden mit umweltpsychologischen Erkenntnissen, die deutlich dafür sprechen, dass es nicht bloß um Geschmack geht, sondern auch um Gesundheit, wenn Landschaft gestaltet oder bebaut wird.

Nachbericht zum Tagessymposium „Kein schöner Land?“

Das Programm mit vielen Luftbildern von Beispielen zweifelhafter Planung findet sich hier: https://bda-bund.de/events/tagessymposium-kein-schoener-land/.

Diskussionsbeiträge sind im https://www.bda-talk.de/ verfügbar (rechte Spalte, man muss sich immer weiter nach unten klicken).