oder empirische Forschung, empirische Sozialforschung.

Jede Forschung, bei der nicht nur Theorien gewälzt werden, sondern die Wirklichkeit erfasst und untersucht werden soll.

Die „empirische Sozialforschung“ ist zu einem eigenen Zweig der Wissenschaft geworden. Es gibt zwei Linien:

  • die quantitative (man erfasst zum Beispiel, wie viele Wähler eine Partei wählen würden, wenn am nächsten Sonntag Wahl wäre, oder man will wissen, wieviel Prozent des Volkes depressiv sind, Autofahren oder sonst etwas – die quantitative empirische Sozialforschung arbeitet mit statistischen und mathematischen Methoden)
  • die qualitative (man spricht mit den Menschen, versucht sie zu verstehen und ihrem Denken und Fühlen zu folgen)

Beides aber nicht, um unmittelbar die Menschen mitreden zu lassen, sondern um die Erkenntnisse für Theorien oder zu irgendeinem Zweck zu verwenden.

Siehe auch:

Sozialforschung