Eine Arbeitsform, die sich in viele Verfahren einbauen lässt.

Open Space heißt einfach „Offener Raum“.

Die Teilnehmer entscheiden selber, womit sie sich beschäftigen.

Jeder kann ein Thema vorschlagen, und alle, die daran arbeiten wollen, sammeln sich dann an seinem Plakat, an einem Tisch oder in einem bestimmten Raum. Jede Gruppe arbeitet so, wie sie es will. Es ist kein Moderator von außen dabei. Am Ende sollten die wesentlichen Punkte dokumentiert werden. Sie können dann im Plenum vorgestellt werden.

Diese Arbeitsform, die eigentlich fast alles offen lässt, geht auf Harrison Owen aus Washington, D.C. (USA) zurück. Er hatte – wie schon viele – festgestellt, dass auf Fachtagungen und Konferenzen die Kaffeepausen am fruchtbarsten sind. Da spricht man frei, formlos und unbefangen über alles, was einem einfällt, vereinbart Zusammenarbeit, tauscht Telefonnummern und neueste Gedanken und Erkenntnisse aus…

Mit Open Space sind schon Gruppen von 8 bis über 2.000 Teilnehmern organisiert worden. Man kann mehrere Tage so arbeiten, aber auch nur eine Stunde, wenn man will.

Die Teilnahme ist völlig freiwillig. Auch während der Arbeit kann man von einer Gruppe zur anderen wechseln, wie man will.