NPO steht für Non-Profit-Organisation.

Zu diesen Organisationen gehören beispielsweise Verbände, Vereine, Stiftungen, Genossenschaften und auch zunehmend Kapitalgesellschaften (AG, GmbH). Ihnen gemeinsam ist, dass sie nicht nach Gewinn streben, sondern andere Oberziele verfolgen. Diese Ziele können Selbsthilfe oder Hilfe für andere sein oder auch rein ideale Ziele (zum Beispiel philosophische oder religiöse).

Im Deutschen ist dafür vor vielen Jahren schon der Begriff bedarfswirtschaftlicher Betriebvorgeschlagen worden. Bedarfswirtschaftlich heißt, dass die Organisation als ihren Endzweck hat, unmittelbar bestimmte Bedarfe zu decken. (FPOs = For-Profit-Organisationen = Unternehmen = erwerbswirtschaftliche Betriebe decken Bedarfe nur, um die Gegenleistung, den Preis, zu bekommen und so Gewinn zu machen.)

Die Zahl der NPOs ist nicht genau bekannt. Es gibt in Deutschland ungefähr 574.000 eingetragene Vereine (e. V.), 13.000 rechtsfähige Stiftungen, 9.000 eingetragene Genossenschaften (eG, davon nur ein Teil NPO). Sie tragen nach Schätzungen mit ihren Leistungen ungefähr 3,6 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei (nicht gerechnet die unentgeltlichen Leistungen, die im BIP nicht enthalten sind – siehe das Stichwort Ehrenamt).

In Österreich gibt es ungefähr 103.000 Vereine, 650 Stiftungen und Fonds sowie 297 gemeinwirtschaftliche Genossenschaften.

In der Schweiz gibt es auch kaufmännische Vereine, die also nicht NPO sind. Eine Schätzung kommt auf etwa 100.000 Vereine, die nicht erwerbswirtschaftlich arbeiten. Darüber hinaus werden etwa 10.000 Stiftungen ermittelt. Es sind insgesamt ca. 13.600 Genossenschaften eingetragen, davon ist aber nur ein relativ kleiner Teil NPO.

 

Weitere Informationen bekommen Sie gern von uns. Auf dem Gebiet der NPO haben wir praktische Erfahrung und wissenschaftliches Know-how.

Siehe auch:

NGO