Zum ersten Mal hat eine Landesregierung das Instrument des Bürgergutachtens eingesetzt, um von den Bürgern Leitlinien und Grundsätze für ihre künftige Politik erarbeiten zu lassen. Der neue Bayerische Staatsminister für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz, Eberhard Sinner, MdL, gab im August 2001 ein Bürgergutachten zum Verbraucherschutz in Bayern in Auftrag. Die Vorarbeiten hatten schon im Frühjahr begonnen.

Sinner wollte nicht die neu in seinem Haus gebündelte Verbraucherpolitik über die Köpfe der Verbraucher hinweg planen und gestalten. Die zur Verfügung stehenden Mittel sollten vorrangig da eingesetzt werden, wo es die Bürger selbst am wichtigsten und dringendsten finden.

Über 425 Bürgerinnen und Bürger aus allen bayerischen Bezirken haben jeweils vier ganze Tage lang schrittweise ihre Empfehlungen erarbeitet. Das Hauptergebnis ist eine Prioritätenliste für die bayerische Verbraucherpolitik. Viele Einzelempfehlungen zu Teilbereichen des Verbraucherschutzes bieten Anregungen für die Politik, aber auch für Verbraucherorganisationen und Unternehmen.

Im Kaisersaal der Münchner Residenz ist das Bürgergutachten im Juni 2002 feierlich dem Auftraggeber übergeben worden.

Das Bürgergutachten zum Verbraucherschutz in Bayern ist hier in Form mehrerer pdf-Dateien (siehe nachfolgende Liste) abrufbar.

Im Juli 2003 hat der Minister einen schriftlichen Bericht über die Umsetzungsaktivitäten seines Hauses zum Bürgergutachten vorgelegt. Der Bericht kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Dateien des Bürgergutachtens zum Verbraucherschutz in Bayern:

Auch als gedruckte Broschüre mit 148 Seiten und vielen Bildern können Sie das Verbraucherschutz-Bürgergutachten bestellen (für Druckkosten und Versand berechnen wir 7 € einschließlich Mehrwertsteuer, Sie erhalten eine Rechnung); Bestellung bei info@buergergutachten.com.