Beteiligung über elektronische Medien, in der Regel über das Internet.

Möglich sind etwa elektronische Kummerkästen und Briefkästen für Vorschläge, aber auch Umfragen, Diskussionsforen mit und ohne Moderation sowie mit und ohne Anmeldepflicht. Besonders günstig ist, dass über das Internet auch umfangreiche Informationen zur Verfügung gestellt werden können, zum Beispiel Finanzinformationen zum Bürgerhaushalt, Bau- und andere räumlichen Pläne sowie auch Zwischenergebnisse von Beteiligungsverfahren.

Wir halten solche Möglichkeiten für eine gute Ergänzung, die wir gern einsetzen. Gerade Jugendliche sind auf diesem Weg oft leichter anzusprechen als über Zeitung, Plakat und Brief. Es fehlt jedoch (im Vergleich zum Bürgergutachten) der direkte Austausch zwischen realen Menschen, der immer mehr Lebensnähe und Tiefe bringt als getippte Texte. Vor allem aber ist auf absehbare Zeit ein großer Teil der Bürgerschaft nur selten oder gar nie im Internet und nutzt es ungern.