Im Rahmen der Reihe
»Bürgerbeteiligung als urbane Normalität« referiert am Montag, 19. März 2012, Hilmar Sturm in München über:

Bürgerbeteiligung gründlich
Was leisten Bürgergutachten?

Für das Kunstareal in München ist das VerfahrenBürgergutachten
durch Planungszellen‘ ins Gespräch gebracht worden.
Dabei erstellen möglichst repräsentativ ausgewählte Bürgerinnen
und Bürger auf der Grundlage von Informationen, Lebenserfahrung
und Diskussion in mehrtägiger Arbeit ihre gemeinsamen
Empfehlungen. Der Auftraggeber hat auf die Ergebnisse
keinen Einfluss. Andererseits bleiben Entscheidungen über die
bürgerschaftlichen Vorschläge und Abwägungsergebnisse bei
Stadtrat und Verwaltung. Welche Erfahrungen gibt es mit dieser
Form der Bürgerbeteiligung? Wie können das Kunstareal und
die Münchner davon profitieren?

Moderation: Dietlind Klemm, Journalistin
Montag, 19.03.12, 19.00 Uhr
Ort: Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Straße 24, 80331 München (gleich beim Sendlinger Tor)
€ 5.-; Anmeldung erbeten
Konzeption: Jutta Höcht-Stöhr, Ursula Ammermann, Dietlind Klemm
Kontakt: Siglinde Wuillemet, Telefon (0 89) 54 90 27-0, Fax -15, info@evstadtakademie.de
www.evstadtakademie.de

Am 4. Juli 2012 folgt eine weitere interessante Veranstaltung:

Von der Schweiz lernen
Bürgerbeteiligung bei Großprojekten

Der Streit um Stuttgart 21 hat gezeigt, dass echte Bürgerbeteiligung
nicht am Ende, sondern zu Beginn stehen muss,
wenn künftig Großprojekte geplant werden. Als leuchtendes
Vorbild für frühzeitige demokratische Abstimmung gilt der
Volksentscheid über den Bau des Gotthard-Basistunnels in der
Schweiz. Wäre er heute noch genauso denkbar? Was lässt sich
von der Schweiz lernen? Der anstehende Energieumbau der Republik
lässt es dringend erscheinen, konsensfähige Verfahren zu
entwickeln.

Ursula Ammermann, Geschäftsführerin des Münchner Forums
Dr. Jeanette Behringer, Politikwissenschaftlerin, Studienleiterin,
Zürich
Moderation: Dietlind Klemm, Journalistin

Mittwoch, 04.07.12, 19.00 Uhr
Ort: Evangelische Stadtakademie München
€ 5.-; Anmeldung erbeten
Konzeption: J. Höcht-Stöhr, U. Ammermann, D. Klemm
Kontakt: S. Wuillemet (siehe oben)